Das heutige Schloss ist nach den Rittern van der Arffe benannt, die Besitzer eines mittelalterlichen Vorgängerbaus waren, der in den Truchsessischen Kriegen (1583-86) zerstört worden sein soll.

Von den Rittern, die gut zwei Jahrhunderte Lehensleute des Kölner Erzstiftes waren, wurde
G. van der Arffe 1366 erstmals urkundlich erwähnt.

1572 gelangt der Besitz durch Heirat an Albrecht von Baexen, später an Adam von Blittersdorf, der diesen um 1750 an die Familie von Buschmann verkaufte.

Bauherr des heutigen Schlosses war die Familie Buschmann. Es entstand zwischen 1750 und 1755 und gilt als Werk des Architekten Leveilly. Dieser war französischer Hofarchitekt, der in den Diensten des Kölner Kurfürsten Clemens August stand. Er arbeitete an der Innenausstattung verschiedener kurfürstlicher Schlösser; so war er unter anderem Bauleiter am Nordflügel des Schlosses in Brühl.

1803 ging das Schloss an die Familie von Geyr-Schweppenburg, in deren Besitz es sich bis heute befindet. Die Familie war schon vorher insofern mit dem Schloss verbunden, als die Mutter des Kanonikers Buschmann eine Geborene von Geyr war.

Das 1750 erbaute „Maison de Plaisance”, besteht aus einem Hauptgebäude und der sogenannten Vorburg, zwei diesen vorgelagerten, langgestreckten, parallel zu einander liegenden Wirtschaftsgebäuden.

Seit Oktober 2010 steht Ihnen das Hautgebäude – das eigentliche Schloss – als Ort des Festes, des Tanzes und der Musik für Ihre Veranstaltung zur Vefügung. Sie können Ihre Feier in den vier im Erdgeschoss gelegenen Sälen, auf der großzügigen Terrasse und in den herrlichen Parkanlagen ausrichten und genießen.

Lassen Sie sich auf den folgenden Seiten von diesem Kleinod im Kölner Norden verzaubern.

Als „Maison der Plaisance” bezeichnet man übrigens ein kleines Schloss, das dem privaten Vergnügen (Ort des Festes, des Tanzes und der Musik, oft auch der Literatur und Malerei) seines Besitzers diente und abseits von Hofzeremoniell und Staatspflichten bewohnt wurde, ein Ort, an dem schon viele rauschende Feste gefeiert wurden.